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Auszüge aus der Januar-Ausgabe des Gegenwind 2021:


Leuchturm des Nordens geht an das „Kollektiv Afrodeutscher Frauen (KOA)“

Preis für antirassistische Solidarität 2020

Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, verlieh der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. seinen Preis „Leuchturm des Nordens“ an das KOA. KOA fördert das Empowerment Schwarzer Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein. Aus Sicht des Flüchtlingsrates verfolgt das Kollektiv dieses Ziel beeindruckend erfolgreich.

Besonders ist der Flüchtlingsrat davon beeindruckt, dass KOA das Ziel nicht im Hinterzimmer, sondern öffentlich und offensiv verfolgt.

Dieses Jahr stand die Preisverleihung auch im Zeichen der Corona-Pandemie. Man traf sich im Offenen Kanal, wo die Preisverleihung für die Öffentlichkeit aufgenommen wurde, der Film ist auf der Internetseite des Flüchtlingsrates zu sehen. Die PreisträgerInnen des Vorjahres, die Seebrücke Kiel, hielt die Laudatio - dazu wurde die Rede von Marie-Luise Bayrhammer per Video eingespielt. Selbstkritisch sagte sie, dass der Protest gegen Rassismus in Initiativen wie der Seebrücke oft rein weiß ist, People of Color seien in vielen Gruppen und Organisationen kaum bis gar nicht vertreten.

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Covid-19-Pandemie

Erste Welle, zweite Welle, ...

Eine Zwischenbilanz

Im Februar 2020 begann die Pandemie des SARS-CoV-2-Virus auch in Deutschland. Das Virus aus China trat erstmals in München auf, wo die Infektion schnell eingegrenzt werden konnte. Danach verbreitete sich das Virus in Norditalien, dort mutierte es und kehrte nach Deutschland zurück. Die erste Welle der Ansteckungen erreichte rund um Ostern ihren Höhepunkt. Die Gegenmaßnahmen, über die die Bundesländer entscheiden, bestanden im Wesentlichen in Kontaktbeschränkungen - Schulen und Kindergärten wurden geschlossen, ebenso die nicht lebensnotwendigen Geschäfte wie Möbelläden, Autohäuser oder Baumärkte. Veranstaltungen wurden untersagt oder beschränkt.

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Mehr Geld für's Dolmetschen und Übersetzen

Bundestag ändert die Tarife im Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG)

Bei Gerichten und Staatsanwaltschaft werden DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen nach dem „JVEG“ bezahlt, dem „Jusitzvergütungs- und -entschädigungsgesetz“. Danach bekamen DolmetscherInnen jahrelang 70 Euro pro Stunde, ÜbersetzerInnen bekamen 1,75 Euro pro Zeile - das galt seit dem 1. August 2013. Diese Preise gelten nicht nur für Gerichte und Staatsanwaltschaften, für die das Gesetz gemacht ist. Alle 16 Bundesländer haben es auch in ihre Verwaltungsgesetze übernommen, Behörden und Schulen müssen sich auch nach diesem Gesetz richten. Teils wurde es auch für die Polizei übernommen, so in Schleswig-Holstein, in Hamburg nicht. Und im SGB-X ist geregelt, dass es auch für alle Bereiche der Sozialgesetze gilt, also für die Bundesagentur für Arbeit, die Jobcenter, für Krankenhäuser und Altenheime.

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