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Auszüge aus der April-Ausgabe des Gegenwind 2017:



Nadia Murad in Kiel:

Beeindruckende Zeugin des Genozids

2014: Der „Islamische Staat” erobert Mossul im Irak. Der Anführer ruft sich selbst zum „Kalif Ibrahim” aus, zum Oberhaupt des Islam in der Welt. Und die Kampfverbände wenden sich nach Norden: Das nächste Ziel ist Sindschar. Die Stadt, die Provinz, das Gebirge dieses Namens ist das Zentrum der Bevölkerungsgruppe der Jesiden. Jesiden sind Kurden, das Jesidentum ist eine Tausende Jahre alte Religion. Sie glauben auch an den einen Gott, symbolisiert durch die Sonne, das wird von vielen Muslimen als verwandter Glaube anerkannt - nicht so vom IS: Der Kalif kündigt die Ausrottung der Jesiden an, Zehntausende werden getötet, Tausende von jungen Menschen entführt. Jungen und junge Männer werden zwangsrekrutiert, gezwungen zum Islam zu konvertieren, oder umgebracht. Frauen werden vergewaltigt, versklavt, verkauft. Wie Nadia Murad, Jesidin aus Sindschar.

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Floriana Igrishta kandidiert für den Landtag Schleswig-Holstein:

„Anpacken für Kiel”

Floriana Igrishta ist Mitglied im CDU-Kreisverband in Kiel, in der Jungen Union und in der Frauen-Union. Sie kandidiert im Wahlkreis 14 (Kiel-Ost) und auf Platz 24 der Landesliste.

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Diskussionen und Streit um Energiewende in Schleswig-Holstein:

Es bleibt eine Erfolgsgeschichte

Die Energiewende ist eines der Themen im Wahlkampf. Die aktuelle Regierung hatte sich ehrgeizige Ziele gesetzt: 300 Prozent des schleswig-holsteinischen Energieverbrauchs sollte hierzulande aus erneuerbarer Energie erzeugt werden, um konventionelle Energieerzeugung zu verdrängen und durch den Export Geld zu verdienen. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes 2015, das die Landesplanung von 2012 für ungültig erklärte, bedeutete einen Rückschlag. Dennoch konnten 2015 bereits 115 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbarer Energie hergestellt werden, während der Anteil bundesweit bei nur 32 Prozent lag.

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Weitergabe von Erfahrungen an junge Leute:

Als Schwarze in Deutschland

Es beginnt mit der Selbstdefinition: Bin ich schwarz? Bin ich braun? Bin ich farbig? Junge Menschen, deren Hautfarbe anders ist als die „normaler Einheimischer”, sind oft unsicher. Denn als Kinder finden sie vor allem sich selbst normal, aber bald wird ihnen klar, dass sie auch Sicht anderer nicht „zu uns” gehören.

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Auszüge aus der April-Ausgabe des Gegenwind 2017:



Woher kommen die Flüchtlinge?

Flucht aus Ägypten, Asyl in Deutschland

Ägypten ist mit rund 90 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern das bevölkerungsreichste arabische Land. Es liegt in direkter Nachbarschaft zu EU und gehört zum EU-Nachbarschaftsprojekt „Mittelmeer-Union”. Durch den „arabischen Frühling” wurde die Diktatur gestürzt, ein neuer Präsident demokratisch gewählt, der dann wieder durch einen Militärputsch gestürzt wurde. Diese Unruhen, die damit verbundene Verfolgung von (jeweiligen) Regierungsgegnerinnen und -gegnern führten zu einem starken Anstieg der Flucht und der Asylanträge hier.

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Gender Mainstreaming

Von der AfD unter Beschuss, von Feministinnen kritisiert

Vor gut einem Jahr habe ich mir ein besonderes „Vergnügen” gegönnt: den Vortrag „Gender Irrsinn”, den Andrea Galdetzka bei der AfD in Kiel hielt. Während draußen vor der Tür eine Gruppe gegen die Partei demonstrierte, ging ich in die Höhle der Löwen und einiger Löwinnen, um zu erfahren, was man und frau dort denken.
Der Vortrag war kein Vergnügen. Zunächst war Gender das Thema, daraus abgeleitet wurde die Behauptung, die Geschlechter sollten beim Gender Mainstreaming abgeschafft werden. Wie bitte?

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Esra Toguz kandidiert für den Landtag Schleswig-Holstein:

„... dass sich die Gesellschaft insgesamt mehr nach links bewegt.”

Esra Toguz ist Mitglied der Linken und eine der Landessprecherinnen der „linksjugend”. Mit 18 Jahren ist die Schülerin die jüngste Landtagskandidatin in Schleswig-Holstein. Sie kandidiert im Wahlkreis 14 (Kiel-Ost) und auf Platz 7 der Landesliste.

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Aminata Touré kandidiert für den Landtag Schleswig-Holstein:

„... sonst entscheiden viele alte Männer”

Aminata Touré ist Mitglied im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. Sie kandidiert im Wahlkreis 11 (Neumünster/ Boostedt) für die Landtagswahl und wurde am 28. Januar auf den Listenplatz 11 gewählt.

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Özlem Ünsal kandidiert für den Landtag Schleswig-Holstein:

„... ein ganz klarer Gerechtigskeitskurs”

Özlem Ünsal war lange Jahre Vorsitzende des „Forums für Migrantinnen und Migranten” in der Landeshauptstadt Kiel, das ähnlich wie ein Beirat fungiert und die Ratsversammlung und die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Kiel berät. Seit 2013 ist sie Ratsfrau für die südliche Innenstadt, das entspricht einer Kreistagsabgeordneten. Sie macht sich gemeinsam mit den Gewerkschaften auch stark für einen „Masterplan gute Arbeit”. Seit Sommer 2016 ist sie von ihrer Partei auch als Direktkandidatin für einen der landesweit drei ambitioniertesten Wahlkreise in Schleswig-Holstein (WK 13/Kiel-West) aufgestellt und auf Platz 20 der Landesliste.

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